Realität in Deutschland: Die Hartz IV-Schule
Am 23. August berichtete das ARD-Politmagazin “Monitor” über die Fröbelschule in Bochum-Wattenscheid. Es handelt sich um eine Sonderschule Förderschule, also die vierte Stufe im “dreigliedrigen Schulsystem”. Dort lernen die SchükerInnen nicht mehr nach den Lehrplänen, sondern fürs Leben – für Hartz IV.
Wie suche ich als Hartz IV-Empfänger eine Wohnung? Wie komme ich an den Ein-Euro-Job? Was fange ich mit der ganzen Freizeit an? “
Nicht einmal eine Handvoll der Abschluss-SchülerInnen hat in den letzten fünf Jahren einen Ausbildungsplatz bekommen. Mehr als die Hälfte ihrer Eltern beziehen Hartz IV.
Der Schuldirektor: „Ich bereite meine Schüler im Unterricht auf das vor, was sie nach der Schule erwartet – die Arbeitslosigkeit“.
Bittere Realität. Und kein Einzelphänomeen. Allein in Niedersachsen leben 201.000 Kinder unter 15 Jahren in Hartz IV-Haushalten. “Ein pädagogisches Konzept, das provoziert.”, findet Monitor. Aber ist es eine “Provokation” den SchülerInnen die Welt zu zeigen, die sie unmittelbar erwartet?






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