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Erfolgreiche Jugendwahltour durch Niedersachsen

Seit Dienstag rollt die “Socialist Feuerwehr” durch Niedersachsen. Bereits die ersten Stationen in Wittmund, Aurich, Norden und Emden waren ein voller Erfolg. Mehrere tausend Flyer wurden verteilt, ebenso Musik-CDs und Veranstaltungshinweise.

TV-Interview mit Victor Perli

Die Tour stößt auch auf ein großes Medieninteresse. Am Mittwoch begleitete uns zum Beispiel ein TV-Team der Sendung “Buten un Binnen” (NDR und Radio Bremen) auf dem Weg nach Verden. Radiostationen meldeten sich und Journalisten erschienen bei allen Veranstaltungen.


TV-Beitrag bei “Buten un Binnen”

Ein besonderer Spaß war am Donnerstag die Aktion “Wir spitzeln zurück – für Bügerrechte und Demokratie” beim Niedersächsischen Verfassungsschutz. Obwohl Gerichte und andere Landesregierungen entschieden haben, dass DIE LINKE. und ihre Abgeordneten nicht überwacht werden sollen, will Wulff davon nichts wissen. Anstatt sich für ein NPD-Verbot einzusetzen, lässt man lieber Jugendliche bespitzeln, die sich vor Ort gegen Nazis engagieren.

Am Freitag machte die Jugendtour Station in Wolfenbüttel (SchülerInnenverteilungen) und Helmstedt (Demonstration gegen Nazis in Helmstedt). Samstag stehen Aktionen in Bad Lauterberg und Göttingen (“Kneipentour”) und Sonntag eine Abschlussaktion in Hannover auf de Tagesordnung. Danach fährt die “Emmi” in Hessen weiter.

Linksjugend: Demonstration gegen Rechts

Linksjugend: Demonstration gegen Rechts
Mehr als 100 Teilnehmer zogen gestern durch Helmstedt – Kundgebung auf dem Marktplatz
Von Reinhard Wagner

HELMSTEDT. Ein ausgedientes Feuerwehrfahrzeug mit riesigen Lautsprechern, laute Musik auf dem Helmstedter Markt: Die Linksjugend (solid) des Landkreises rief gestern zur Demonstration gegen Rechtsextremismus auf. Dabei gab es jede Menge Lieder mit Texten gegen rechte Gewalt zu hören.
Mehr als 100 Jugendliche, dazu ein Dutzend Erwachsene und eine Abordnung des Alevitischen Kulturvereins folgten zunächst dem Lautsprecherwagen beim Zug durch die Stadt. Polizeibeamte begleiteten die Demonstranten.
Schmierereien an der Dönerbude in Süpplingen und der Wahlkampf der Rechtsextremisten gehörten zu den Gründen für die Demonstration, erklärte Mit-Organisator Fabian Hennig von der Linksjugend.
Karl-Heinz Schmidt von der Partei Die Linke betonte, dass es für ihn “staatsbürgerliche Pflicht” sei, an der Demonstration teilzunehmen. In seiner Ansprache nannte er Faschismus “keine Meinung, sondern ein Verbrechen”.
Die Polizei war mit einem kleinen Aufgebot vertreten. Es habe keinen Grund gegeben einzugreifen, versicherte Einsatzleiter Wolfram Witte am frühen Abend. Störungen durch Anhänger anderer politischer Richtungen habe es nicht gegeben. Auch bei Redaktionsschluss hieß es: “Keine nennenswerten Zwischenfälle.”
Plakate auf dem Markt in Helmstedt. Mehr als 100 Jugendliche und ein Dutzend Erwachsene folgten dem Aufruf zur Demo gegen Rechts.

Braunschweiger Zeitung, Helmstedt, 19. Januar 2008, Helmstedt Lokales,
Seite H01

LINKS kommt! – in den Landtag.

ARD-Umfrage

Trotz Kleinrederei steht DIE LINKE kurz vor dem Einzug in den Landtag. Ich kämpfe deshalb um jede Zweitstimme. Nur wenn DIE LINKE reinkommt, sind die anderen Parteien unter Zugzwang und müssen ihre Politik der letzten Jahre, Sozialabbau und die Umverteilung von unten nach oben, korrigieren. Nur wenn DIE LINKE reinkommt, besteht die Möglichkeit Schwarz/Gelb abzuwählen.
Laut NDR sind fast die Hälfte der WählerInnen noch unentschlossen. Wir werden im Landkreis Wolfenbüttel in den kommenden Tagen über 35.000 Briefe verteilen.

DGB-Veranstaltung: WF-Zeitung berichtet über Oesterhelweg-Manöver

Ich habe bereits über die antidemokratische Ausgrenzungskampagne des CDU-Kandidaten gegen mich berichtet. Heute reicht die Wolfenbütteler Zeitung einen Artikel zur Veranstaltung nach.

Quelle

Den Optionsvergleich abwarten

DGB und Verdi-Ortsverein diskutieren mit – fast allen – Landtagskandidaten
Von Karl-Ernst Hueske

WOLFENBÜTTEL. Eine Überraschung gab es gleich zu Beginn der Podiumsdiskussion zur Landtagswahl im Gewerkschaftshaus. Die beiden CDU-Landtagskandidaten hatten wegen der Teilnahme der Linkspartei ihre ursprüngliche Zusage zur Teilnahme zurückgezogen.

In einem Fax an die DGB-Sekretärin Eva Olbrich begründete der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Frank Oesterhelweg diese Absage wie folgt: “Eine Teilnahme ist mir nicht möglich, wenn Vertreter von NPD oder Linkspartei, unser Gemeinwesen bekämpfende Gruppierungen, dabei sind.”

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Unternehmer feuert Linken

Junge Welt, 14.01.2008

Niedersachsen: Kurierfirma entläßt Landtagskandidaten nach Pressebericht

von Jörn Boewe
Der Rotenburger Direktkandidat für die niedersächsische Landtagswahl, Wilfried Ganguin, hat eine fristlose Kündigung erhalten, weil er in der Presse angebliche »Unwahrheiten« über die Arbeitsbedingungen der Firma verbreiten haben soll, bei der er beschäftigt war. Dies teilte Ganguins Anwalt, der Arbeitsrechtler Rolf Geffken, in einer am Sonnabend verbreiteten Erklärung mit. [Weiterlesen →]

CDU-Antidemokrat Frank Oesterhelweg

Gestern nahm ich im Wolfenbütteler Gewerkschaftshaus an einer DGB-Podiumsdiskussion mit den Kandidat/innen der beiden Wolfenbütteler Wahlkreise teil. Auf der Tagesordnung standen die Themen Bildung, Kinder- und Altersarmut, Asse II und der Mindestlohn. Neben meinem Parteikollegen Roland Kretschmer waren auch die Kandidierenden von SPD und Grünen sowie ein Kandidat der FDP anwesend, mit dem ich amüsanterweise gemeinsam das Abitur am Gymnasium im Schloss ablegte.

Die CDU-Kandidaten nahmen an der Veranstaltung nicht teil, da – laut einem Schreiben ihres Kreischefs MdL Frank Oesterhelweg – die LINKEN Kandidaten seien, “die das Gemeinwesen bekämpfen” würden. Das Publikum reagierte empört, meine Mitdiskutant/innen waren sichtlich amüsiert. Kein Wunder, denn dieses absurde Demokratieverständnis sorgt selbst innerhalb der CDU für Kopfschütteln, wie mir mittlerweile von CDU-Mitgliedern bekundet wurde. Wenn er sowas öffentlich äußern würde, müsste man juristische Schritte prüfen. Bereits bei anderen Diskussionsrunden war ich nicht eingeladen, weil Herr Oesterhelweg auf die Ausgrenzung bestand.

In meinem Eingagsstatement, bei dem ich dem DGB zunächst für das Bestehen auf die Beteiligung der LINKEN dankte, verwies ich darauf, dass DIE LINKE sich gegründet hat, um das Gemeinwesen wiederherzustellen, nämlich dem Auftrag durch das Grundgesetz nachzukommen, wonach die Bundesrepublik ein “demokratischer und sozialer Rechtsstaat” (Artikel 20 und 28) ist. Der radikale Sozialabbau und die Privatisierungen der letzten Jahre sowie die aktuellen Telekommunikationsüberwachungsgesetze des Herrn Schäuble haben das soziale Gefüge in diesem Land massiv verändert. Ebenso wird das Angriffskriegsverbot nach Artikel 26 von CDU, FDP, SPD und Grünen in den letzten Jahren wiederholt ignoriert.

Dem Rechtswissenschaftler Wolfgang Abendroth zufolge, wollten die Grundgesetzväter und -mütter mit der Zielstellung des “demokratischen und sozialen Rechtsstat” zum Ausdruck bringen, dass “eine Demokratie nur funktionieren könne, wenn sie sich in die Gesellschaft selbst hinein erstrecke und allen sozialen Schichten die gleiche Chance im Wirtschaftsprozess biete”. Nach Ansicht der LINKEN ist dieser Sachverhalt heute nicht mehr gegeben. Für diese Meinung finden wir Gemeinsamkeiten auch mit Menschen in der CDU. Das Attac-Mitglied Heiner Geißler und Norbert Blüm sind nur zwei Exponenten eine breiten Kritik in CDU-Ortsverbänden. Übertritte von der CDU zur LINKEN sprechen für sich.

Es ist das gute Recht von Herrn Oesterhelweg auf eine Meinungsauseinandersetzung mit der LINKEN zu verzichten oder sie bei einer Diskussion zu ignorieren. Aber er hat nicht das Recht Veranstalter von Podiumsdiskussionen und die Wolfenbütteler Zeitung mit der Drohung zu erpressen, dass er nicht kommen wird, wenn auch DIE LINKE beteiligt wird. Das ist widerspricht jedem demokratischen Grundsatz. Es ist antidemokratisch. Ein Vertreter einer Regierungspartei, insbesondere einer christdemokratischen, sollte hier Vorbild sein, anstatt sich sein Amt und seine Rolle für Akte der Selbstdarstellung zu missbrauchen.

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Original Sozial: DIE LINKE schafft die 5-Prozenthürde

von Landtagskandidat Hans-Henning Adler ( Oldenburg, Listenplatz 8 )

Umfrageinstitute sagen der LINKEN jetzt 4 % voraus. Das ist beruhigend. Vor der Bremer Bürgerschaftswahl hatten sie das auch getan. Es wurden dann aber 8,4 %. Was die „Demoskopen“ nicht wahrhaben wollen, der „Spiegel“ hat es gemerkt: Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer weiter auseinander und dies bleibt den Menschen inzwischen nicht mehr verborgen. Die Menschen spüren: In Niedersachsen kann gegen diese Entwicklung ein Signal gesetzt werden. Die unsoziale Politik von CDU-Wulff kann abgewählt werden, allerdings nur, wenn DIE LINKE in den Landtag kommt.

Und das sind die Fakten: Die Politik der großen Koalition setzt fort, was die SPD-Grüne Koalition begonnen hatte. Mit Hartz IV wurde Armut gefördert, mit den verschiedenen Steuerreformen wurden durch eine staatliche Reichtumspflege die Vermögenden bedient. Das Thema soziale Gerechtigkeit steht deshalb auf der Tagesordnung.
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HAZ lobt Perli.de

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erscheint am morgigen Mittwoch ein Artikel zum Wahlkampf im Internet. Darin werden exemplarisch fünf Internetseiten vorgestellt und kommentiert . Neben der Seite des noch amtierenden Ministerpräsidenten Christian Wulff wird auch diese Webseite vorgestellt.

Victor Perli bringt den Landtag zum Tanzen: Der 25-Jährige aus Wolfenbüttel tritt für Die Linke an. Er vernetzt wahlkampfspezifische und amüsante Seiten. Besonders gelungen ist der „Linksplayer“ – eine Hitliste mit kostenlosen MP3-Liedern. „So sind lange Texte angenehmer zu lesen“, sagt Perli.

Auch schön: Zwei von fünf Seiten stammen aus Wolfenbüttel.

zum ganzen Artikel

Rechtspopulismus der CDU

Bereits am 4. Januar habe ich mit einem weiteren Bundessprecher der Linksjugend ['solid] eine Presseerklärung zur Debatte um das Jugendstrafrecht, “Erziehungscamps” und den rassistischen Wahlkampf des hessischen CDU-Ministerpräsidenten Koch herausgegeben. Die BILD unterstützt das Ganze mit einer “Hetzkampagne” gegen die häufig in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die der Bildblog gut kommentiert.

Leider geht die ganze Debatte in die falsche Richtung, obwohl Fachleute, die auch nicht im Verdacht stehen für DIE LINKE zu arbeiten, Klartext sprechen. So etwa der Direktor des kriminologischen Instituts in Hannover, Dr. Christian Pfeiffer, der in diesem Interview deutlich sagt: “Wenn der Ruf nach härteren Strafen und Erziehungscamps für Jugendliche laut wird, kann ich nur antworten: Das ist eine teure Illusion. Wir sollten nicht in Gefängnisse investieren, sondern in bessere Schulen.

Aber nun unsere Presseerklärung:
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Wahlwerbespot

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Der Fernsehspot wird an den folgenden Tagen jeweils zwischen 18:00 und 18:15 Uhr im NDR laufen:

Montag, 07.01., Freitag, 11.01., Donnerstag, 17.01., Mittwoch, 23.01.

GewerkschafterInnen: Schwarz-gelb muss weg – darum DIE LINKE wählen!

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter rufen auf:

Für ein sozial gerechtes Niedersachsen!
Schwarz-gelb muss weg – darum DIE LINKE wählen!

Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter – ob parteilos, in der SPD, bei den Grünen, oder in der neuen Partei DIE LINKE organisiert – rufen auf, bei dieser Landtagswahl die Partei DIE LINKE zu wählen.

Die Regierung Wulff macht Politik gegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Familien: Auf Bundesebene unterstützt sie Sozialabbau und Umverteilung von unten nach oben. Afghanistaneinsätze, Agenda 2010, Rente mit 67 und Hartz IV, wurden von der Regierung Wulff nicht nur mitgetragen, sondern vorangetrieben. In Niedersachsen hat die CDU/FDP Regierung Geld für Beratungsstellen gestrichen und Krankenhäuser sowie andere öffentliche Einrichtungen privatisiert, Arbeitsplätze vernichtet und viele Jugendliche bleiben ohne Ausbildungsplatz, über 10% eines Geburtsjahrganges bleiben ohne Schulabschluss.

Die Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel wurden ohne Rücksicht auf die Beschäftigten und ihre Familien fast ins Uferlose verlängert. Das alte, unmoderne dreigliedrige Schulsystem und Studiengebühren befördern soziale Auslese statt Chancengleichheit. Gute Bildung ist ein Grundrecht und nicht Luxus für Besserverdienende.

Wir brauchen einen Politikwechsel!

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Die Linke bietet der SPD Hilfe beim Mindestlohn an

HANNOVER. Wahlkampfunterstützung von der Konkurrenz: Die Linke hat der SPD „kollegiale Hilfe“ beim Mindestlohn angeboten.
In einem gestern veröffentlichten Brief bietet der Spitzenkandidat der Linken, VGH-Personalrat Manfred Sohn, dem designierten Arbeitsminister einer SPD-Landesregierung, Ex-Verdi-Landeschef Wolfgang Denia („Lieber Wolfgang“) an, „gemeinsam „etwas landespolitisch Sinnvolles“ zu tun“. Beigefügt ist bereits ein fertiger Amtrag der Linken für eine Änderung des Landesvergabegesetzes. Er sieht für öffentliche Aufträge einen Mindestlohn von acht Euro vor.

Denia, der mit Sohn im VGH-Aufsichtsrat sitzt, lehnte es ab, „eine Diskussion über ein Zweckbündnis in einzelnen Fragen zu führen“. Das sei hypthetisch. Erst müsse eine Mehrheit erreicht werden. Dann könne man am Wahlabend „um 18.05 Uhr darüber reden“.

Neue Presse, 3.1.2008
Quelle