Äußerungen nicht hinnehmbar

Zu den Äußerungen von Christel Wegner erklärt der geschäftsführende Landesvorstand der Partei DIE LINKE in Niedersachsen:

Die Fraktionsführung der Landtagsfraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag hat die Landtagsabgeordnete Christel Wegner aufgefordert ihr Mandat zurückzugeben, vorausgesetzt, die zitierten Äußerungen sind so von ihr vorgebracht worden.

Christel Wegner sagte zu, dass sie über diesen Schritt nachdenken würde. Für die Partei DIE LINKE erklärte der geschäftsführende Landesvorstand: „Es kann mit uns keinerlei Rechtfertigung für die Verbrechen der Staatssicherheit geben“.

Vorstand distanziert sich in aller Form

Zu den Äußerungen des auf Platz 9 der Liste der Partei DIE LINKE in den niedersächsischen Landtag gewählten DKP-Mitglieds Christel Wegner erklärt die Pressesprecherin des Parteivorstandes Alrun Nüßlein:

Die Äußerungen des DKP-Mitglieds Christel Wegner sind inakzeptabel. Der Vorstand der Partei DIE LINKE distanziert sich davon in aller Form. Für DIE LINKE gilt ohne jede Einschränkung der vom Parteitag beschlossene Grundsatz: “Wir haben aus der Geschichte gelernt: Respekt vor den Ansichten Andersdenkender ist Voraussetzung von Befreiung. Wir lehnen jede Form von Diktatur ab und verurteilen den Stalinismus als verbrecherischen Missbrauch des Sozialismus. Freiheit und Gleichheit, Sozialismus und Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit sind für uns unteilbar.“

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