Oesterhelweg und Försterling wollen Gesamtschule im Landkreis verhindern

Perli: Oesterhelweg und Försterling wollen Gesamtschule im Landkreis verhindern
Eltern-Engagement wird Druck auf Entscheidungsträger erhöhen

Hannover/Wolfenbüttel. Der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete der LINKEN, Victor Perli, wirft seinen Landtagskollegen Frank Oesterhelweg (CDU) und Björn Försterling (FDP) vor durch das Werfen rhetorischer Nebelkerzen die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule im Landkreis Wolfenbüttel verhindern zu wollen.

In Braunschweig und anderen Großstädten haben CDU und FDP längst akzeptiert, dass Eltern und Schüler mehr Gesamtschulen wünschen. Es ist bedauerlich, dass Försterling und Oesterhelweg weiterhin suggerieren im hiesigen Landkreis sei kein Bedarf vorhanden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass zahlreiche Kinder aus dem Landkreis zu jedem Schuljahr nach Braunschweig umgemeldet werden, um die Chance auf einen Platz an einer IGS zu erhalten. Perli erinnert daran, dass das Abitur nach 13 Schuljahren künftig nur noch an Integrierten Gesamtschulen möglich ist. Es ist wichtig ein Angebot vorzuhalten, dass jungen Menschen weniger Lerntempo und mehr Freizeit bietet.

Auf die Frage der Cremlinger Grünen, wann sich CDU und FDP im Landkreis endlich bewegen, kann geantwortet werden: “Es ist notwendig, dass sich interessierte Eltern und Schüler zusammentun und sich für die Gründung einer IGS engagieren. Dann werden sich Oesterhelweg und Försterling auch nicht mehr in Ausreden flüchten können”, so Perli abschließend.

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