Linke macht der CDU Aufklärungsangebot
Folgender Artikel war heute im Wolfenbütteler Teil der Braunschweiger Zeitung zu lesen. Er beruht auf einer Presseerklärung, die hier im Originalwortlaut als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Dazu gehört ein persönlicher Brief an den CDU-Kreisvorsitzenden und MdL Frank Oesterhelweg, der an dieser Stelle jedoch nicht abgedruckt wird.
Linke macht der CDU “Aufklärungsangebot”
Perli lädt Oesterhelweg zum Reden und Essen ein
WOLFENBÜTTEL. Die Kontroverse zwischen den beiden hiesigen Landtagsabgeordneten Victor Perli (Linke) und Frank Oesterhelweg (CDU) schwelt weiter – und unmittelbar vor dem Tag der Deutschen Einheit wird sie erneut angeheizt.
Vor einem Jahr hatte Oesterhelweg Extremisten von rechts wie von links eine Kampfansage erteilt. Während des Deutschlandfrühstücks in Salzdahlum sagte er damals, “extremistischen Kräften der NPD” wie der “Nachfolgepartei der SED, der Linken” keinen Raum gewähren zu wollen. “Mit diesen Strolchen setze ich mich nicht an einen Tisch.” Zuletzt Mitte September bekräftigte der CDU-Kreischef im Landtag seine Haltung gegenüber den Linken.
Gestern nun machte Perli seinem Kritiker ein “Aufklärungs-Angebot”, lud ihn zu Informationsgesprächen ins nahe Thale im Harz ein, wo – wie in anderen Orten auch – ein kommunales Bündnis zwischen CDU und Linken bestehe.
Anschließend sei ein gemeinsames Arbeitsessen im Familienbetrieb der Perlis, einem italienischen Restaurant in Quedlinburg, möglich. “Es geht mir um eine Versachlichung und den Respekt zwischen Andersdenkenden”, sagt der 26-Jährige, italienischstämmig und gebürtiger Nordrhein-Westfale.
Der Tag der Einheit sei “in der Tat für viele Menschen ein Tag freudiger Erinnerungen an den Fall der Mauer, das Ende eines gescheiterten Regimes und den Beginn des Zusammenwachsens der Menschen in Ost und West”. Es dürfe aber nicht vergessen werden, dass nicht wenige Menschen insbesondere in den östlichen Bundesländern enttäuscht seien, weil es nicht, wie vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl versprochen, die “blühenden Landschaften” für alle gebe.
Perli erklärte weiter, kein Mitglied der knapp 50 Linken im Kreis Wolfenbüttel habe eine SED- Vergangenheit. Viele von ihnen seien zuvor parteilos oder Mitglied der SPD, der Grünen sowie der CDU gewesen.






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