Lessings “Lob der Faulheit” und die Ringparabel
Heute vor 280 Jahren wurde Gotthold Ephraim Lessing in Kamenz/Sachsen geboren. Als Wolfenbütteler kommt man glücklicherweise an Lessing als wichtigstem Dichter der Aufklärung nicht vorbei, denn er wurde am 7. Mai 1770 Bibliothekar der weltbekannten Wolfenbütteler Herzog-August-Bibliothek und hat in der Stadt und Stadtgeschichte eine ganze Menge Spuren hinterlassen. Lessings kritische und aufklärende Haltung gegen den Zeitgeist und sein oft wizig-ironischer Stil mit treffsicherer Polemik gegen die damaligen Obrigkeiten machen ihn auch heute nicht nur für Linke zu einen interessanten literarischen Person mit verblüffender Aktualität.
‚Es ist doch sonderbar bestellt’,
Sprach Hänschen Schlau zu Vetter Fritzen,
‚Dass nur die Reichen in der Welt
Das meiste Geld besitzen.’
Die Ringparabel aus dem bekannten Werk “Nathan der Weise” ist auch noch heute für die Frage des Umgangs mit und zwischen den Religionen ein weiser und weitsichtiger Ratgeber. Aus dem Anlass seines heutigen Geburtstages möchte ich an dieser Stelle auf zwei Werke aufmerksam machen. Zum einen auf das unbekanntere Werk “Lob der Faulheit” und zum Zweiten die Ringparabel aus einer Inszenierung des Potsdamer Hans-Otto-Theaters.
Lessings “Lob der Faulheit”
Lessings Ringparabel aus “Nathan der Weise”, hier inszeniert vom Potsdamer Hans-Otto-Theater






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