In den nächsten Tagen blicken viele Menschen im Land auf die Region SüdOstNiedersachsen. Hier liegen drei Endlagerstandorte. Zwei davon, das Endlager Morsleben bei Helmstedt und das vermeintliche Versuchsendlager Asse II bei Wolfenbüttel sind marode. Wassermassen fliessen in die Salzstöcke, Teile der Bergwerke stürzen ein. Radioaktiver Dreck und andere Giftstoffe können ins Grundwasser und zurück an die Erdoberfläche gelangen.
Jahrzehntelang haben Bundes- und Landesregierungen Probleme verniedlicht, Gefahren verharmlost und Politik im Interesse der Atomindustrie betrieben. Morsleben und Asse II zeigen, der Protest im Wendland gegen das Endlager Gorleben ist berechtigt und nötig. Der dortige Salzstock gleicht einem Zahn mit Karies. DIE LINKE sagt: Die Endlagerpläne für Gorleben gehören beendet. Das Schließungskonzept für die ASSE II gehört in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Rückholung des Atomdrecks muss sofort vorbereitet werden. Dafür sind die Profiteure der Atompolitik zur Kasse zu bitten!
Deshalb ruft DIE LINKE Niedersachsen zur Teilnahme am Anti-Atom-Treck und an den Protesten gegen die weitere Nutzung der Atomenergie auf!
Am Sonntag, den 30.8. in Braunschweig ab 15.00 Uhr an der Paulikirche, ab 17.00 Uhr am Ortseingang Volkmarode und gegen 18.00 Uhr am Ritterbrunnen.
Am Montag, den 31.8. am Rathaus in Salzgitter-Lebenstedt (10.00 Uhr) und auf dem Sportplatz in SZ-Bleckenstedt (19.30 Uhr).
Am Dienstag, den 1.9. ab 12.30 Uhr auf dem Schlossplatz in Wolfenbüttel, ab 15.30 Uhr in Sickte und ab 19.30 an der Schachtanlage Asse II in Remlingen.
Am Mittwoch, den 2.9. ab 15.00 Uhr in Helmstedt (Marktplatz).
Am Donnerstag, den 3.9. ab 9.00 Uhr in Morsleben
und zwischendurch entlang der Route des Anti-Atom-Trecks.
Nähere Infos zum Anti-Atom-Treck gibt es hier!
Tags: Wolfenbüttel von perlinotti
Keine Kommentare »