Stratmann entpuppt sich als Chaosminister – Braunschweiger Museumsstreit jetzt beenden und Fachleuten den Vortritt lassen
Der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Victor Perli, hat die späte Einsicht von Kulturminister Stratmann begrüßt, nach über einem Jahr „Museumsstreit in Braunschweig“ seine Pläne zur Zusammenlegung der Museumsleitungen aufzugeben. „Dieser Rückzug ist eine schwere politische Niederlage für Stratmann“, sagte Perli. „Er hat sich endgültig als Chaosminister entpuppt.“
Der Kulturpolitiker erinnerte daran, dass die Pläne des Ministers weit über die Braunschweiger Region hinaus für Unruhe gesorgt hatten. Weder den Kommunalpolitikern noch den Beschäftigten habe vermittelt werden können, warum eine derartige Umstrukturierung die Voraussetzung für eine Stärkung der Braunschweiger Museumslandschaft sei. Perli: „Faktisch haben wir über ein Jahr verloren, und viele Beteiligten gehen im Streit auseinander – hoffentlich hat das keine Nachwirkungen.“ Die Debatte habe bereits den guten Ruf der Museen in Mitleidenschaft gezogen.
„Minister Stratmann muss jetzt die Konsequenzen aus seinen politischen Fehlern ziehen und wieder den Fachleuten in den Museen den Vortritt lassen“ so Perli. Mit dem Scheitern der Zentralisierungspläne seien auch alle Vorgaben für die neue Leitung des Landesmuseums hinfällig. Dies müsse auch für die angestrebte Verlagerung der Wolfenbütteler Archäologie-Abteilung gelten.






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