Cannabisdebatte II: Englands Politik entlässt die Wissenschaft
Ergänzend zum vorgenannten Artikel möchte ich auf die aktuelle landesweite Debatte in Großbritannien verweisen:
Dass diejenigen, die bei diesem Thema – wie DIE LINKE – rationale Gesetzesänderungen anschieben wollen, einen schweren Stand gegen eine ignorante und populistische Lobby haben, zeigt beispielhaft ein aktueller Vorgang aus Großbritannien.
SPIEGEL Online berichtete in den vergangenen Tagen ausführlich über Professor David Nutt, den Vorsitzenden des 28-köpfigen Drogensachverständigenrats der britischen Regierung. Der Wissenschaftler und “größte Drogenexperte der Regierung” wurde am vergangenen Freitag von seiner Funktion enthoben, weil er “gesagt hatte, die legalen Drogen Alkohol und Tabak seien gefährlicher als die illegalen Drogen Ecstasy, LSD und Cannabis”. Der “Telegraph”-Kolumnist Philip Johnston kommentierte, dass Nutt aus Sicht der Wissenschaft richtig liege. “Die Gesetze seien absurd. Nutts einziger Fehler sei es zu glauben, Drogenpolitik habe etwas mit Wissenschaft zu tun.”






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