DIE LINKE begrüßt Protestaktionen an niedersächsischen Hochschulen – miserable Lehr- und Lernbedingungen
Hannover. DIE LINKE im Landtag begrüßt die Protestaktionen von Studierenden an Niedersachsen Hochschulen. Victor Perli, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion, sagte: „Ich habe volles Verständnis für ihren Protest: Die Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen sind miserabel.“ Von Niedersachsens Wissenschaftsminister Stratmann höre man lediglich Ankündigungen und Absichtserklärungen. Deshalb sei es folgerichtig, dass die Studierenden keinen anderen Ausweg sehen, als den Lehrbetrieb zu verweigern, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Er wies daraufhin, dass alle Vorschläge seiner Fraktion zur Verbesserung der Situation an den Hochschulen im Landtag abgelehnt wurden. „Wir beantragten die Öffnung der Masterstudiengänge – von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Wir beantragten mehr Hochschuldemokratie – von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Wir beantragten die Abschaffung aller Studiengebühren – von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Das Resultat sind nun besetzte Hochschulen“, sagte Perli.

Victor Perli (Bildmitte) mit DIE LINKE.SDS beim Bildungsstreik in Hannover
Der LINKEN-Abgeordnete schloss sich auch der Großdemonstration in Hannover an. „Die Stimmung ist kämpferisch: Die Studierenden wollen sich nicht länger mit Absichtserklärungen abspeisen lassen“, sagte Perli. Der Landtagsabgeordnete kündigte an in den kommenden Tagen besetzte Hochschulen zu besuchen, um mit den Studierenden über die Perspektiven des Protests zu diskutieren und deren Forderungen parlamentarisch aufzubereiten.







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