DIE LINKE unterstützt Kritik des Asse-Koordinationskreises – Herzog: „Verfüllung der Asse wäre Flutung durch die Hintertür“
DIE LINKE im Landtag kritisiert die geplante Verfüllung des Atommüllagers Asse als „Flutung durch die Hintertür“. Sie teilt die Ansicht des Asse-Koordinationskreises, dass die Verfüllungs-Option in wesentlichen Teilen dem Flutungskonzept des ehemaligen Asse-Betreibers Helmholtz entspricht.
Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Kurt Herzog, sagte: „Schon seit der Vorstellung der drei Schließungs-Optionen vergangenen Oktober in Schöppenstedt ist klar, dass die Verfüllung des Bergwerks die schwächste ist. Insbesondere die Langzeitsicherheit konnte nicht belegt werden“. Auch die Umlagerung des Atommülls in tiefere Bereiche des maroden Bergwerks hält Herzog für problematisch. „Die unzureichende Geologie des Salzstocks wird ja nicht dadurch sicherer, dass man einfach den Atommüll etwas tiefer darin versenkt. Die Entwicklung der Zuflüsse in das Bergwerk ist nicht prognostizierbar“. Man müsse aber davon ausgehen, dass die Probleme zunähmen, was Standsicherheit und Menge des zufließenden Wasser angehe.
Die Linksfraktion forderte, die Kritik von Wissenschaftlern und Initiativen an den Auswahlkriterien für die Optionen auf zu nehmen und öffentlich zu diskutieren.






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