LINKE-Kreisverbände Wolfenbüttel, Goslar und Harz vertiefen Zusammenarbeit

Wolfenbüttel. Die beiden niedersächsischen Kreisverbände Goslar und Wolfenbüttel und der Sachsen-Anhaltische Kreisverband Harz der Partei DIE LINKE hatten zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung nach Halberstadt eingeladen. Der Einladung folgten über vierzig Mandatsträger, Kommunalpolitiker und Abgeordnete der Landtage Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Moderiert durch die drei Kreisvorsitzenden Michael Ohse (Goslar), MdL Victor Perli (Wolfenbüttel) und MdL André Lüderitz (Harz) verständigten sich die Linken auf die weitere Vertiefung der politischen Zusammenarbeit der insgesamt rund 680 Mitglieder zählenden LINKE-Kreisverbände in der nördlichen Harzregion Niedersachsens und Sachsen-Anhalts.

Auf allen Ebenen, zwischen Kreisverbänden, Ortsverbänden und Fraktionen, wolle man noch enger zusammenarbeiten. Probleme in der Sozial-, Umwelt- und Verkehrspolitik machen nicht an Ländergrenzen halt. Gerade in der Harzregion können Themen wie die Entwicklung des Tourismus und des Nationalparks Harz oder das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel nur gemeinsam gelöst werden, zeigten sich Ohse, Perli und Lüderitz überzeugt.

„Im Vorfeld der Kommunalwahlen im Jahr 2011 wollen wir mit dem Oberbürgermeister unserer Nachbarstadt Halberstadt, Andreas Henke (DIE LINKE), sowie mit dem Ortsbürgermeister der an unseren Landkreis grenzenden Ortschaft Hessen, Rüdiger Seetge (DIE LINKE) zusammentreffen, um gemeinsame Vorschläge zu entwickeln, die die länderübergreifende Kooperation in unserer Region vertiefen können“, sagte das Wolfenbütteler Vorstandsmitglied Arnfred Stoppok abschließend.

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