Asse-Schlamassel größer als bisher von offizieller Seite dargestellt
Zur heutigen Berichterstattung durch die Projektgruppe Jülich im Asse-Untersuchungsausschuss erklärte der Wolfenbütteler Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Landtag, Victor Perli:
„Die Untersuchungen der AG Asse Inventar haben einige wichtige Annahmen von Asse-Kritikern bestätigt: Das Asse-Schlamassel ist größer als bisher von offizieller Seite dargestellt. Die Zahl der tatsächlich mittelradioaktiven Atommüllfässer ist auf mehr als 16.000 gestiegen und das tatsächlich eingelagerte Plutonium auf mehr als 28 Kilogramm. Im vorgelegten Untersuchungsbericht bleiben jedoch viele Fragen offen. Der Leiter der Arbeitsgruppe Dr. Detlev Eck hat bestätigt, dass zahlreiche Unsicherheiten durch fehlerhafte Deklarationen der Atommüll-Lieferanten entstanden sind. Zudem ist das chemische und chemotoxische Inventar nicht untersucht worden, weshalb auch keine Schlussfolgerungen für mögliche chemische und physische Reaktionen gezogen werden könnten. Man muss sich also weiterhin davor hüten, dass in Sachen Asse alles wasserdicht untersucht worden ist.“






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