Asse-Gesundheitsmonitoring kein Grund zur Entwarnung
Das Bundesamt für Strahlenschutz ist in einer heute in Salzgitter vorgestellten Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass für die Mitarbeiter im maroden Atomlager Asse bei Wolfenbüttel nach bisherigen Erkenntnissen kein besonderes Krebsrisiko bestand. Dazu erklärte Victor Perli, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Landtag aus Wolfenbüttel:
„Ein Grund zur Entwarnung ist die heute vorgestellte Studie nicht. Bei dem Gesundheitsmonitoring wurden vor allem die theoretische Gefahren anhand alter Datenaufzeichnungen überprüft . Es bleiben schon viele Fragen offen , weil es keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Daten gibt. Wir nehmen besorgt Hinweise von ehemaligen Asse-Beschäftigten zur Kenntnis, die sich nicht ernst genommen fühlen. Auch mit dem Gesundheitsmonitoring kann keine Sicherheit suggeriert werden, da mit dem Asse-Atommüll in den vergangenen Jahrzehnten unsicher, fahrlässig und verharmlosend umgegangen wurde.“






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