Genehmigung für Probebohrungen zur Bergung des Asse-Atommülls: Sander darf nicht länger Verzögerungsminister sein

Zur Ankündigung des niedersächsischen Umweltministeriums, dass die Genehmigung für Probebohrungen zur Bergung des Asse-Atommülls voraussichtlich nächste Woche erteilt wird, erklärte Kurt Herzog, der umweltpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag:

„Endlich ringt sich Umweltminister Sander durch, diese längst überfällige Genehmigung zu erteilen. Stutzig macht mich allerdings das Wort voraussichtlich. Es hilft nicht, auf das Bundesministerium zu verweisen und auf dessen Stellungnahme zu warten. Aus langfristigen Sicherheitsgründen ist die Rückholung des Atommülls alternativlos, deshalb muss die Landesregierung jetzt endlich eine Entscheidung treffen und die Genehmigung unverzüglich erteilen. Die stark gestiegene Cäsium-Aktivität zeigt, dass Sander schnell handeln muss. Er darf nicht weiter der Verzögerungsminister sein und klammheimlich auf das Absaufen der Asse warten.“

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