SPD und Grüne gegen Abschaffung von Langzeitstudien- und Verwaltungskostengebühren
Die komplette Abschaffung aller Studiengebühren – wie sie in Nordrhein-Westfalen beschlossen wurde – ist auch im Falle eines Regierungswechsels in Niedersachsen nicht absehbar. Am Dienstagabend haben SPD- und Grüne im Landtag die Abschaffung der Langzeitstudiengebühren sowie der Verwaltungskostengebühren abgelehnt. Im Unterschied zu den allgemeinen Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester fließen diese Gelder der Studierenden fast komplett an das Finanzministerium.
Aufgrund dieser Ablehnung haben sich SPD und Grüne zu einem Gesetzentwurf der LINKEN enthalten, der sämtliche Studiengebühren abschaffen wollte, wie es eine SPD-Grüne-LINKE-Landtagsmehrheit in NRW beschlossen hatte. Einig sind sich die Oppositionsfraktionen aber darin, dass den Hochschulen die wegfallenden Studiengebühren in vollem Umfang aus dem Landeshaushalt erstattet werden sollen.
Fazit: Eine sichere Abschaffung aller Studiengebühren gibt es nur mit einer starken LINKEN in Niedersachsen.





