Schwere Krise des „Theaters für Niedersachsen“ in Hildesheim ist erster Stresstest für die „Goslarer Erklärung“ der CDU
Hannover. Die schwere Krise des „Theaters für Niedersachsen“ in Hildesheim hat DIE LINKE im Landtag als ersten Stresstest für die jüngste Erklärung der CDU-Fraktion zur Kulturpolitik bezeichnet. Hintergrund sind die Pläne der Stadt Hildesheim, den Zuschuss zum Theater um 500.000 Euro zu kürzen; Schuld seien Sparvorgaben des Innenministeriums, heißt es von Seiten der Stadt. Victor Perli, kulturpolitischer Sprecher der LINKEN im Landtag, sagte dazu: „Jetzt werden wir sehen, wie lange die neue Kulturlyrik der CDU Bestand hat. Die Realität fordert schnell eine erste Prüfung: Die CDU muss jetzt handeln und ein Wegbröckeln der Landesbühne verhindern.“ Perli erinnerte daran, dass der Sprecher des zuständigen Arbeitskreises der CDU-Fraktion, Jörg Hillmer, gestern erklärt hatte, die Sicherung der kommunalen Theater liege der CDU sehr am Herzen. „Wie sehr am Herzen wird sich jetzt zeigen“, betonte Perli.
Der sogenannte Zukunftsvertrag der Landesregierung sei in Wahrheit ein Erpressungsvertrag. Das Innenministerium dürfe mit seinen Sparvorgaben nicht die kulturelle Substanz des Landes angreifen, zu der auch das „Theater für Niedersachsen“ in Hildesheim zähle, betonte Perli.






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