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Wanka lässt Uni Göttingen weiter an der Börse spekulieren – aus hohen Buchverlusten nichts gelernt

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka vorgeworfen, weiterhin nichts gegen die Börsenspekulationen der Universität Göttingen zu unternehmen. Eine neuerliche Anfrage der Fraktion ergab, dass die Hochschule nicht nur die bereits bekannten verlustreichen Aktienfonds hält, sondern auch in weitere Aktienfonds, Anleihen und Schuldverschreibungen investiert hat. Unter anderem hat die Hochschule Aktien von den Atomkonzernen E.ON und RWE gekauft. Victor Perli, der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion, erklärte: „Im Landtag hatte Wanka noch im Januar erklärt, sie kenne die Anlagen der Uni und sei sich sicher, die Universität habe aus den Erfahrungen gelernt und werde künftig strenger auf Verlustrisiken achten. Damit liegt die Ministerin falsch. Es wird munter weiterspekuliert.“ Die Göttinger Hochschule habe nichts gelernt, die Risikogeschäfte mit Geld, das für Forschung und Lehre bestimmt sind, hätten einen größeren Umfang als bislang bekannt. „Entweder hat Wanka die Öffentlichkeit getäuscht, oder sie wurde getäuscht“, so Perli. [Weiterlesen →]