Mögliche Uranabfälle aus der Nazizeit in der Asse: Kanzlerin Merkel muss endlich Asse-Aufklärung unterstützen
Zu den Medienberichten, wonach im Atommülllager Asse Uranabfälle aus dem Atomprogramm der Nazis liegen könnten, erklärte Victor Perli, der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Landtag und Mitglied des Asse-Untersuchungsausschusses:
„Nach all den Hiobsbotschaften aus der Asse würde es mich nicht wundern, wenn auch an diesen Berichten etwas dran ist. Die Öffentlichkeit und vor allem die Beschäftigten und Anwohner der Asse haben ein Recht darauf zu erfahren, ob auch Uranabfälle aus der Nazizeit in der Asse liegen. DIE LINKE fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, ihre Blockade des Asse-Untersuchungsausschusses endlich aufzugeben. Merkels Weigerung, alle alten Asse-Akten freizugeben, nährt den Verdacht, dass dem Kanzleramt unbekannte und noch nicht aufgearbeitete Erkenntnisse vorliegen. Bekanntlich haben frühere Bundesregierungen und die Atomindustrie die Asse als günstige Gelegenheit betrachtet, über Jahrzehnte angesammelten, hochgiftigen Müll unauffällig zu entsorgen. Dass es dabei auch Geheimprogramme gab, ist nicht auszuschließen. Die jetzt bekannt gewordenen Aussagen des stellvertretenden Asse-Betriebsleiters von 1974 legen das sogar nahe. Wir verlangen eine vollständige Aufklärung dieses Sachverhalts.”






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