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IGS Wolfenbüttel hat dritthöchste Ablehnungsquote in Niedersachsen – Perli: „Landkreis braucht zwei weitere Gesamtschulen“

Hannover/Wolfenbüttel. Der Landtagsabgeordnete Victor Perli (DIE LINKE) sieht die Forderung seiner Partei nach zwei zusätzlichen Integrierten Gesamtschulen im Landkreis Wolfenbüttel durch neueste Zahlen der Landesregierung bestätigt. Durch eine Landtagsanfrage der LINKEN ist heute bekannt geworden, dass die IGS Wolfenbüttel zum aktuellen Schuljahr mit rund 58 Prozent die landesweit dritthöchste Ablehnungsquote hat. Lediglich in Buchholz und an der Braunschweiger IGS Franzsches Feld seien im Verhältnis zu den verfügbaren Plätzen noch mehr Schülerinnen und Schüler abgewiesen worden. [Weiterlesen →]

Kommunalwahlen: Je stärker DIE LINKE, desto sozialer unsere Dörfer und Städte

DIE LINKE im Landkreis Wolfenbüttel stellt soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihres Kommunalwahlprogramms
Kandidatenzahl verdoppelt – auch DGB-Vize Wiechenberg kandidiert
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Erstplatzierte der LINKEN auf den Listen für den Kreistag Wolfenbüttel
Victor Perli (r.) kandidiert auf Listenplatz 1 im Wahlbereich Asse-Oderwald-Schöppenstedt für den Kreistag und auf Listenplatz 2 im Wahlbereich Wolfenbüttel-Mitte/Ost für den Rat der Stadt

Der Wolfenbütteler Kreisverband der Partei DIE LINKE zieht “gestärkt, geschlossen und optimistisch” in den Kommunalwahlkampf. Auf einer Mitgliederversammlung stellte die Partei 23 Kandidaten für den Kreistag, den Stadtrat Wolfenbüttel, den Samtgemeinderat Baddeckenstedt, den Gemeinderat Cremlingen und den Ortsrat Heere auf. “Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl haben wir die Kandidatenzahl verdoppeln können – zudem sind alle Alters- und viele Bevölkerungsgruppen vertreten”, freute sich der Kreisvorsitzende André Owczarek, der dies als Beleg für die kontinuerliche und engagierte Arbeit der LINKEN im Kreis wertet. “Besonders freut mich, dass sich auch der parteilose stellvertretende DGB-Vorsitzende und ehemalige Gymnasiallehrer Dieter Wiechenberg für eine Kandidatur auf unseren Listen entschieden hat“, sagte der Kreisvorsitzende. Neben Owczarek zählen zu den Spitzenkandidaten der Wolfenbütteler Ratsherr Jürgen Hartmann, der Landtagsabgeordnete Victor Perli, der Kreistagsabgeordnete Roland Kretschmer sowie der bekannte Wolfenbütteler Unternehmer Burghard Schmidt.
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Nur noch kurz die Welt retten

Ausbildungskosten unter bestimmten Bedingungen absetzbar

NACHTRAG 09.11.2011: CDU und FDP haben auf das Urteil reagiert und im Bundestag beschlossen, dass die Studienkosten nicht absetzbar sein sollen. Mehr dazu hier.

Wer jetzt eine Steuererklärung macht, kann profitieren

Der Bundesfinanzhof hat in zwei Urteilen vom 28.07.2011 entschieden, dass Kosten, die im Rahmen des ersten Studiums bzw. der Ausbildung entstehen, als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden können. Dabei ist es möglich, die Kosten als sogenannten Verlustvortrag eintragen zu lassen. Vereinfacht heißt dies: Wer heute Ausgaben in seinem Erststudium hat, kann diese Kosten mit seinem ersten Einkommen verrechnen, wodurch die zu zahlende Einkommenssteuer sinkt. Dafür muss man aber in den Jahren, in denen die Kosten entstehen, eine Steuererklärung abgeben.

Als Kosten kommen dabei studienrelevante Anschaffungen wie etwa Bücher oder Computer in Betracht, auch Studiengebühren oder studienbedingte Fahrt- und Wohnkosten. Wichtig ist, dass die Belege vorhanden sind. Ohne Belege keine Erstattung. Ob alle Ausgaben vom Finanzamt anerkannt werden, ist ebenfalls nicht sicher. Aber einen Versuch ist es wert.
Einen „Verlustvortrag“ kann man für die letzten vier Jahre nachträglich eintragen lassen. Wer also in den letzten vier Jahren keine Steuererklärung ausgefüllt hat und noch Belege über studienrelevante Ausgaben besitzt, kann nachträglich eine Steuererklärung einreichen.

Hierbei gibt es aber einige Eventualitäten zu beachten: [Weiterlesen →]

Jobwunder Deutschland – Gleiche Arbeit – halber Lohn

Volksparteien 2011 – mehr gibt es nicht zu sagen?



Fundstück aus Sickte

Hilfloser Vorschlag des Präsidenten der Universität Hannover belegt erneut Scheitern der Studiengebühren

Hannover. DIE LINKE hat den Vorschlag des Präsidenten der Leibniz Universität Hannover, Prof. Erich Barke, jeder Professor solle per Stipendium die Studiengebühren eines armen Studenten übernehmen, als ein Anzeichen von Hilflosigkeit bezeichnet. Es verdeutliche, wie stark die Studiengebühren in Niedersachsen in Misskredit geraten seien. Victor Perli, der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion, erklärte dazu: „Prof. Barke hat Recht: Die Studiengebühren sind eine zu große finanzielle Belastung für viele Studierende, während sich Besserverdienende nicht mehr angemessen an der Finanzierung von öffentlichen Aufgaben beteiligen müssen. Dennoch ist es der falsche Weg, wenn die soziale Schere an den Hochschulen durch freiwillige Leistungen von Privatpersonen verkleinert werden soll.“ Es sei Aufgabe des Landes, attraktive Studienbedingungen zu finanzieren, und den Zugang zur Hochschule unabhängig vom Geldbeutel zu ermöglichen. „Deswegen müssen die Studiengebühren abgeschafft und durch Landesmittel ersetzt werden“, so Perli. [Weiterlesen →]

DIE LINKE will weniger Tierversuche an Hochschulen

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat die Hochschulen in Niedersachsen zu einem sensibleren Umgang mit Tieren aufgefordert. An acht Hochschulen des Landes ist der Einsatz von lebenden oder für die Lehre getöteten Tieren derzeit gängige Praxis; insbesondere in der Biologie sei die Verringerung des Tiereinsatzes möglich. Victor Perli, der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion, erklärte. „An der TU Braunschweig werden immer noch Mäuse für die Biologie-Studenten getötet. Dabei zeigen andere Hochschulen wie zum Beispiel Hildesheim oder Lüneburg, dass es auch ohne das Töten von Tieren geht.“ Zumindest müsse sichergestellt werden, dass Kurse mit Tierversuchen für Studenten keine Pflicht sind. „Pflichtveranstaltungen mit Experimenten an Tieren im Biologie-Bachelor sind unnötig. Falls angehende Pflanzenexperten aus ethischen Gründen das Experimentieren mit lebenden oder extra dafür getöteten Tieren ablehnen, muss man darauf Rücksicht nehmen“, sagte Perli. Gleiches gelte für spätere Biologie-Lehrer: „Hildesheim und Lüneburg kommen in der Lehramtsausbildung nach eigener Auskunft ohne Tierversuche aus. Darüber sollte man auch in Brauschweig nachdenken.“

Hier kann eine Anfrage zum Thema mit Antwort eingesehen werden.

Verfassungsschutz bricht Verfassung – Ablehnung der Förderung des LINKEN-Jugendverbandes ist abstrus

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat die Ablehnung der Förderung des Jugendverbandes Linksjugend ['solid] durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie scharf kritisiert. Dabei geht es um die Forderung der Linksjugend ['solid], dass alle politischen Partei-Jugendverbände gefördert werden; bisher ist sie davon ausgeschlossen. In einem Schreiben an das Verwaltungsgericht Hannover, in dem das Landesamt seine Ablehnung begründet, hat es eine Stellungnahme des Verfassungsschutzes zur Begründung herangezogen. Darin moniert die Behörde zwei Zitate des Jugendverbandes, die sie auf einer Homepage des Verbandes der Basisgruppe Soltau gefunden hat: [Weiterlesen →]

Jean Ziegler: Der Aufstand des Gewissens

Jean Ziegler, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, sollte vor wenigen Tagen die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele 2011 halten. Kurzfristig wurde der scharfe Kapitalismuskritiker – offenbar auf Verlangen von Sponsoren – wieder ausgeladen.

Hier die ungehaltene Rede, Teil 1:

Teil 2: