DIE LINKE will weniger Tierversuche an Hochschulen

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat die Hochschulen in Niedersachsen zu einem sensibleren Umgang mit Tieren aufgefordert. An acht Hochschulen des Landes ist der Einsatz von lebenden oder für die Lehre getöteten Tieren derzeit gängige Praxis; insbesondere in der Biologie sei die Verringerung des Tiereinsatzes möglich. Victor Perli, der hochschulpolitische Sprecher der Fraktion, erklärte. „An der TU Braunschweig werden immer noch Mäuse für die Biologie-Studenten getötet. Dabei zeigen andere Hochschulen wie zum Beispiel Hildesheim oder Lüneburg, dass es auch ohne das Töten von Tieren geht.“ Zumindest müsse sichergestellt werden, dass Kurse mit Tierversuchen für Studenten keine Pflicht sind. „Pflichtveranstaltungen mit Experimenten an Tieren im Biologie-Bachelor sind unnötig. Falls angehende Pflanzenexperten aus ethischen Gründen das Experimentieren mit lebenden oder extra dafür getöteten Tieren ablehnen, muss man darauf Rücksicht nehmen“, sagte Perli. Gleiches gelte für spätere Biologie-Lehrer: „Hildesheim und Lüneburg kommen in der Lehramtsausbildung nach eigener Auskunft ohne Tierversuche aus. Darüber sollte man auch in Brauschweig nachdenken.“

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