Gesammelte Artikel der Rubrik 'Allgemein'

Gabriel ohne “echte Antwort”

Einen “Aufbruch im Dialog” hatte die SPD im Vorfeld der Wahlen ihres neuen Parteivorstandes eingefordert. In diesem Sinn er verkündete der neue Vorsitzende Sigmar Gabriel auf dem Bundesperteitag die Partei müsse “die richtigen Fragen und die richtigen Antworten” bereit halten. Kaum 48 Stunden später fehlte ihm dann aber schon die “richtige Antwort”. Ein Interessierter fragte den Goslarer, der heute den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz im Bundestag vertritt, über das Internetportal “abgeordnetenwatch.de“, wieso die SPD für die Vermögenssteuer eintrete, wo diese doch von Bundesverfassungericht für verfassungswidrig erklärt worden sei. Die richtige Antwort blieb Gabriel leider schuldig. Man möge sich doch an sein Büro wenden.

Dabei ist die Antwort einfacher als gedacht. Das Bundesverfassungsgericht hat 1995 nicht die Vermögensteuer selbst, sondern lediglich die Art ihrer Erhebung für rechtswidrig erklärt. Im Kern ging es damals darum, dass Immobilien und Grundbesitz steuerlich bevorzugt worden, da sie nicht nach ihren jeweiligen Marktwerten bewertet wurden. Etwas, dass ein Politiker, der für solch eine wichtige und richtige Reform einsetzt, aus dem Stegreif wissen sollte.

Leider können die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens ihre Landtagsbgeordneten über abgeordnetenwatch gar nicht befragen. Dem Projekt fehlt schlicht das Geld für eine Landtagsrubrik. In Zeiten von Milliardensubventionen für marode Banken und teuer finanzierten Kriegseinsätzen ist es um so bitterer, dass hierfür keine öffentlichen Gelder zur Verfügung stehen. Dabei könnte hier ganz direkt demokratische Teilhabe und Transparenz gefördert werden.

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der Region: DIE LINKE. wählen!

…und zwar aus vielen guten Gründen.

Arbeit und soziale Gerechtigkeit stehen im Mittelpunkt der Forderungen der Gewerkschaften und der Interessen der Menschen bei der Bundestagswahl 2009.

Die aktuelle Politik der großen Koalition hat die unsoziale Politik von Rot-Grün und Schwarz-Gelb fortgesetzt. An den Hartz-Gesetzen und der Agenda 2010 der SPD wird trotz Weltwirtschaftskrise ungebrochen festgehalten.

Dies führte zu einem massiven Vertrauensverlust bei vielen Wählerinnen und Wählern, die sich massenhaft von dieser Politik abwandten.

Durch eine Politik der Deregulierung hat die Bundesregierung dem kapitalistischen Profitstreben und der Spekulation zusätzlich freie Bahn geschaffen. Auf diese Weise wurden die Krise und steigende Massenarbeitslosigkeit angeheizt. Die Gesellschaft wurde gespalten, die Armen ärmer und die Reichen reicher, öffentliche Haushalte geplündert und Politik bewusst handlungsunfähig gespart. [Weiterlesen →]

Bundesversammlung in Berlin

Die Delegation der Linken zur Bundesversammlung

Am 23. Mai habe ich als Mitglied der 89-köpfigen Delegation der Fraktionen der LINKEN an der Bundesversammlung teilgenommen und dort meine Stimme unserem Präsidentschaftskandidaten Peter Sodann gegeben. Sodann erhielt mit 91 Stimmen als einziger Kandidat mehr Stimmen als sein politisches Lager an Delegierten hatte.

Spendenaufruf: JA zur niedersächsischen Verfassung!

JA zum VW-Gesetz! Tariftreue! Handwerk!
= JA zu einem neuen EU-Recht
= NEIN zum Lissabon-Vertrag!

DIE LINKE ist die einzige Bundestagspartei, die gegen den Lissabon-Vertrag vor dem Bundesverfassungsgericht klagt und die eine Verfassung für Europa fordert, die an den sozialstaats- und friedensorientierten Bestimmungen des Grundgesetzes festhält. Die ständigen Angriffe des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gegen das VW-Gesetz und damit den Landesanteil am Konzern und die Mitbestimmung bei VW, der Versuch des EuGH, die Tariftreue bei öffentlichen Ausschreibungen außer Kraft zu setzen und damit auch den Mittelstand in Niedersachsen massiv zu gefährden, all das basiert auf den EU-Verträgen von Maastricht und Nizza. Der gegenwärtig umstrittene Lissabon-Vertrag, den die Iren in einer Volksabstimmung kürzlich abgelehnt hatten, verschärft diesen antisozialen und antidemokratischen Kurs noch weiter. [Weiterlesen →]

Veranstaltungstipp: Frauenrechte in Afghanistan? – Vortrag mit Dr. Birgit Bock-Luna

Freitag, 15.05.09, 19.00 Uhr – TU Braunschweig (Altgebäude), Raum SN 19.3

Der NATO-Einsatz in Afghanistan wurde von Anfang an nicht nur mit dem Kampf gegen den Terrorismus, sondern mit dem vorgeblichen Ziel legitimiert, Frauenrechte in dem von den Taliban zerstörten Land einzuführen. Was ist daraus nach acht Jahren Besatzung geworden?

Dr. Birgit Bock-Luna, Ethnologin, berichtet von der Arbeit in der Bundestagsfraktion DIE LINKE mit engagierten afghanischen Frauen, die in ihrem Heimatland für Demokratie und Frauenrechte arbeiten. Anhand der Beispiele von der suspendierten Parlamentariern Malalai Joya und anderen Frauen, die sich transnational für das Leben und die Rechte von Frauen (und Männern) in Afganistan einsetzen, soll diskutiert werden, welche politischen Ansätze und welche Partnerinnen vor Ort in Frage kommen, um eine wirkliche Verbesserung für die Bevölkerung zu erreichen.

Ausbildungsplätze bei der LINKEN im Bundestag

Die Bundestagsfraktion der LINKEN hat zum 01. September 2009 insgesamt drei Ausbildungsplätze zu vergeben. Zwei davon entfallen auf den Ausbildungsgang Fachangestellte/r für Bürokommunikation und einer auf den Ausbildungsgang Fachinformatiker/in für Systemintegration. Unter den folgenden Links können die Ausschreibungen als PDF-Datein heruntergeladen und/oder gelesen werden:

Fachangestellte/r für Bürokommunikation

Fachinformatiker/in für Systemintegration

Erholsame Feiertage und einen schönen Jahreswechsel!

… und zum Jahresabschluss gibt es hier einen Beitrag aus der “Sendung mit der Maus”. Kinder machen sich darin Gedanken über arme und reiche Menschen:

Ich wünsche Ihnen trotz Wirtschafts- und Finanzkrise sowie grassierender Kinderarmut schöne und erholsame Feiertage.

Brutalstmögliche Politik – DIE LINKE. in Hessen veröffentlicht Aufklärungs-Broschüre zu Koch und Co.

Am 26. November haben die Genossen aus Hessen eine sehr informative Broschüre mit dem Titel “Brutalst mögliche Politik: Die Hessen-CDU am rechten Rand” veröffentlicht. Die Studie beschäftigt sich ausführlich mit der stark rechtskonservativen Ausrichtung der hessischen CDU und ihren rechtspopulistischen Wahlkämpfen. Sie bildet eine nette Ergänzung zur Broschüre meiner Fraktion über die NS-Vergangenheit diverser konservativer und liberaler Nachkriegspolitiker im Niedersächsischen Landtag (siehe hier).

Broschüre

Auszug:
“Inhaltlich wurden von tragenden Figuren der Hessen-CDU immer wieder Anknüpfungspunkte weit rechts im politischen Spektrum gesucht und Politik auf dem Rücken von Minderheiten gemacht. Auch rechtsstaatliche Grundsätze scheinen der Union da nicht viel zu gelten, wo sie einer Stimmungsmache gegen Minderheiten im Weg stehen. Nationalstolz und Patriotismus gehören seit Alfred Dregger zum Inventar der Hessen-CDU und wie schon unter Dregger, so fehlt es auch unter Roland Koch nicht an Versuchen, Hindernisse für die freie Entfaltung dieses deutsch-nationalen Patriotismus – etwa die Erinnerung an die NS-Vergangenheit – aus dem Weg zu räumen.”

Download der kompletten Broschüre (PDF|200 KB)

Würde im Alter statt Rente mit 67

Unter diesem Titel veranstaltet die Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen am Freitag, dem 31.10.2008 ab 18:00 Uhr in der Stadthalle Braunschweig eine große Rentenkonferenz in Kooperation mit den Fraktionen DIE LINKE. im Niedersächsischen Landtag und im Bundestag.

Plakat zur Veranstaltung


CDU/CSU und SPD wollen die Rente ab 67. Damit die Beitragssätze bis 2029 um 0,5 Prozent-Punkte weniger steigen! Als wenn wir uns das nicht leisten könnten?
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Freiheit statt Angst 2008 – Bundesweiter Aktionstag am 31. Mai 2008

Bürgerrechtler rufen für Samstag, den 31. Mai 2008 in vielen Städten zur Teilnahme am bundesweiten Aktionstag gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Im ganzen Land werden besorgte Bürgerinnen unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Für die Grundrechte” auf die Straße gehen. In der Region findet eine Demonstration in Braunschweig statt. Beginn ist um 15 Uhr bei den Schloßarkaden.

Aus dem Aufruf:
“Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind – der “große Bruder” Staat und die “kleinen Brüder” aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.

Nach der Vorratspeicherung der gesamten elektronischen Telekommunikation seit Januar 2008 stehen nun mit der heimlichen Online-Durchsuchung von Computern, der massenhaften Überwachung von Flugreisenden, der elektronischen Gesundheitskarte, den geheimdienstlichen und exekutiven Befugnissen für das BKA (BKA-Novelle), sowie dem neuesten Vorschlag für einen neuen “nationalen Sicherheitsrat” weiter verschärfte Überwachungsbefugnisse auf der politischen Agenda der unersättlichen Sicherheitspolitik. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität oder Terrorismus, kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre aller BürgerInnen. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen.
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Keine Applausbude für den Krieg

Aktion gegen eine Applauskulisse für den Afghanistan-Krieg
Fünf Abgeordnete der niedersächsischen Linksfraktion haben am Dienstag bei einem Festakt zur Verabschiedung von Bundeswehrsoldaten zu Auslandseinsätzen den Plenarsaal verlassen. Die Abgeordneten, darunter die Fraktionsvorsitzenden Manfred Sohn und Kreszentia Flauger, entfalteten regenbogenfarbene Friedensfahnen und hängten sich Schals mit Friedenstauben um.
Unter dem Motto “Friedenstauben statt Soldaten nach Afghanistan” demonstrierten am frühen Nachmittag merh als 100 Menschen in der Nähe des Landtags.

Alles neu

Die LINKE ist im Landtag und plötzlich ist der Perli weg? Denkste! Durch das unvorhergesehene Mandat hat sich für mich jetzt eine ganze Menge verändert. Da galt es zunächst einiges neu zu ordnen, Prioriäten zu setzen und sich nebenbei zumindest ein wenig vom Winter-Wahlkampf zu erholen, an dessen Ende für mich auch eine schwere Grippe stand. Deshalb gab es hier in den letzten zwei Wochen nichts neues zu lesen.

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