Berater aus der „Neuen Rechten“ bei der CDU-Jugend – Junge Union nach Rechtsaußen „nicht ganz dicht“?
Ein Presseecho aus Rotenburg und ein Link zum Informationsdienst der Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration befinden sich unter dem Hauptartikel
Mit ihrem “7. Rotenburger Sicherheitsforum” am 14. November hat die Junge Union (JU) Niedersachsen wieder einmal bewiesen, wie fahrlässig sie im Umgang mit politischen Kräften von Rechtsaußen ist. Ausgerechnet zum Thema “Die zunehmende Bedrohung unserer Gesellschaft durch Extremisten von Links- und Rechtsaußen“ referierte ein Mitarbeiter der zur extremen “Neuen Rechten” zugehörigen Zeitschrift “Blaue Narzisse”. Die CDU-Jugend hat offensichtlich keine Berührungsängste zu Vetretern dieses sich intellektuell gebenden rechten Millieus. Ich habe zu diesem Vorfall eine Kleine Anfrage an die Landesregierung eingereicht, die ich im Folgenden dokumentiere und die hier abgerufen werden kann. Es handelt sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Weitere Vorkommnisse zur Jungen Union und dem rechten Rand veröffentlichte ich bereits hier.
Kleine Anfrage: Berater aus der „Neuen Rechten“ bei der CDU-Jugend – Ist die Junge Union nach Rechtsaußen „nicht ganz dicht“?
Am 14. November veranstaltete die Junge Union Niedersachsen ihr “7. Rotenburger Sicherheitsforum”. Dort referierte zum Thema „Die zunehmende Bedrohung unserer Gesellschaft durch Extremisten von Links- und Rechtsaußen“ unter anderem Marco Kanne von der “Informations- und Dokumentationsstelle gegen Linksextremismus und Gewalt (IDS)”, der für die „ersatzlose Streichung“ von staatlichen Programmen gegen Rechtsextremismus eintritt. Kanne ist unter anderem Autor der Zeitschrift und Internetplattform „Blaue Narzisse“. Laut der Webseite „Endstation Rechts“, die von dem Rechtsextremismus-Experten Mathias Brodkorb betrieben wird, der auf dem „2. Extremismus-Symposium“ des Niedersächsischen Innenministeriums am 16. September 2009 referierte, handelt es sich dabei um ein „rechtsgerichtetes Internetprojekt“, welches Parallelen zum Konzept der nationalkonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ aufweise und „an einer rechten Milieubildung mitarbeiten“ wolle. Es bestehe eine Kooperation mit dem „Institut für Staatspolitik“, welches laut der Darstellung verschiedener Fachorgane „der intellektuellen ‚Neuen Rechten‘ zuzuordnen ist, einer Strömung innerhalb der extremen Rechten, die sich darauf konzentriert, Rechtsextremismus mit Ideologie zu untermauern“. [Weiterlesen →]







